automatica 2018 – Der Mensch in der intelligenten Fabrik

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513725

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Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine werden fließender, ihr Zusammenspiel immer intelligenter. Ob digitale Assistenzsysteme wie Augmented Reality, Gestensteuerung, Wearables oder Cobots, die sensitiven Industrieroboter, die sicher und ohne Schutzraum mit dem Menschen kollaborieren können - auf der automatica zeigen die Aussteller, wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussieht.

Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik + Automation: Es geht einerseits um die Robotik an sich, aber es geht auch um maschinelles Lernen, es geht um Sensorik, es geht um autonome Systeme, das heißt aus verschiedenen Bereichen, aus Software, aus Sensorik, aus künstlicher Intelligenz gibt es viele neue Technologien, die man jetzt zusammenführen muss mit der klassischen Robotik, es gibt sehr sehr viele kreative Köpfe, die viele Ideen haben und die Robotik voranbringen.

Intelligente Greifsysteme sind in der Mensch Roboter Kollaboration nicht mehr weg zu denken. Mit sensiblen Roboterhänden, die allein durch Gestik gesteuert werden, müssen Werker in Zukunft weder programmieren, noch komplizierte Software anwenden. Der Mensch in der intelligenten Fabrik agiert, wie mit seinem Smartphone, rein intuitiv.

Prof. Dr.-Ing. Markus Glück Chief Innovation Officer, SCHUNK: Mensch und Roboter arbeiten am besten zusammen, wenn der Mensch deutlich machen kann, was er haben möchte. Wenn er ihn nicht mehr programmieren muss den Roboter, sondern wenn er ihm durch Gesten vorgibt, wenn man ihn lernen lässt. Und das macht man am besten, wenn man ihm eindeutig zeigt, was man haben möchte und der Roboter diese Vorgänge übernimmt, die Gestenerkennung nutzt, um das nachzubilden, dem Menschen entgegen zu kommen.

Den Arbeitsplatz attraktiver, ergonomischer und vor allem entlastender zu machen, das hat sich german bionic zum Ziel gesetzt. Das Hightech-Unternehmen aus Bayern ist der erste Hersteller, der die neuartigen, direkt am Körper getragenen Roboter, in Deutschland entwickelt hat.

Laura Schmitz, Business Specialist, GBS German Bionic Systems: Wir möchten den Menschen zurück in den Mittelpunkt bringen bei der Industrie 4.0. Das heisst, der Mensch selber soll unterstützt werden, überall dort wo die Vollautomatisierung eigentlich ökonomisch nicht sinnvoll ist und nicht durchgeführt werden kann, da möchten wir den Menschen unterstützen, dass er einfach auch gesundheitlich weiterhin dort arbeiten kann.

Robot und Cobot in einem - Yaskawa setzt auf ein duales System. Im Industriemodus arbeitet der Roboter völlig autonom und ohne Verlust von Effizienz in der Produktion. Der Wechsel in den kollaborativen Modus verläuft übergangslos, dank Sicherheitsmatte.

Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik + Automation
In den nächsten Jahren wird man sehen, dass sich Mensch und Maschine sehr stark näher kommen und dass diese Schutzzäune, diese Trennung zwischen menschlicher Arbeit und maschineller Arbeit, mehr zusammen kommen. Dass die Prozesse umdefiniert werden, neu erfunden werden, dass man Mensch und Maschine intelligenter kombiniert, das sieht man heute schon, das wird sich in den nächsten 5 Jahren sehr stark durchsetzen.
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  • Ivanka Stefanova-Achter
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